Mooiste Bouwreisherinnering 1
06-09-2021

„Das kann man mit Worten gar nicht beschreiben: Das muss man selbst miterleben“

Es ist schon wieder einige Jahre her, doch Kees de Rooij, Operational Manager bei Stoffels Bleijenberg, denkt noch immer fast täglich an seine Baureise zurück. Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen half er beim Bau einer Küche für eine Schule in Südafrika. „Die Kinder kamen nicht nur wegen des Unterrichts in die Schule, sondern auch, weil sie dort etwas zu essen bekamen. Das war sehr beeindruckend.“

Kees de Rooij hatte schon öfter Geschichten über die Baureisen der Vebego Foundation gehört. Sein Interesse war geweckt. Nun wollte er gerne mitfahren, fühlte sich aber auch seinem Fußballverein gegenüber verantwortlich. „Neben meiner Arbeit bin ich Fußballtrainer“, berichtet er. „Und die Baureisen fanden in der entscheidenden Phase der Saison statt, die man als Trainer nur ungern verpasst.“ Er beriet sich daher mit der Vereinsleitung und freute sich, zu hören, dass man dort nichts gegen die Reise einzuwenden hatte. „Du solltest diese Chance nutzen, sagten alle.“ Schon bald darauf saß er mit Kolleginnen und Kollegen weiterer Vebego-Unternehmen im Flugzeug.

Krasse Umstellung
„Es war schon eine ziemlich krasse Umstellung“, meint Kees. „Vom Luxus an Bord des Flugzeugs ins kleine Dorf in Südafrika, am Ende der Welt. Das erste, was uns auffiel: Es gab keine Internet-Verbindung mehr – das ist schon gewöhnungsbedürftig für jemanden, der normalerweise rund um die Uhr an seinem Telefon klebt. Plötzlich war ich nicht mehr erreichbar.“ Kees de Rooij und seine Kolleginnen und Kollegen lernten zunächst die Kinder der Schule kennen, wo sie bauen wollten. Erneut wurde ihm klar, dass er in einer völlig anderen Welt gelandet war. „Die Kinder laufen jeden Tag – barfuß – zur Schule, zwei Stunden hin und zwei Stunden zurück. Ihre Eltern schicken sie nicht nur in die Schule, um am Unterricht teilzunehmen, sondern auch, weil sie dort etwas zu essen bekommen.“

Zusammenarbeit mit einem lokalen Bauunternehmen
Nur, es gab gar keine richtige Küche. Darum wurde draußen unter einer Plane gekocht. Die Vebego Foundation hatte aus diesem Grund Gelder zur Verfügung gestellt. Davon konnte ein lokaler Bauunternehmer engagiert werden. Kees: „Unsere Aufgabe war es, dem Bauunternehmer zur Hand zu gehen. Man denke dabei an Zement anrühren und Steine karren. Wir hatten vorher den Tipp bekommen, uns dem Arbeitstempo der lokalen Bevölkerung anzupassen. Daher hatten wir neben den Bauarbeiten noch genügend Zeit, um beispielsweise mit den Kindern zu spielen. Als Fußballfan hatte ich schnell Kontakt zu einem Jungen, der ebenfalls gerne mit dem Ball spielte und zufälligerweise auch noch Ajax hieß. Außerdem haben wir viel mit den Lehrkräften gesprochen und Stämme in der Umgebung besucht, indem wir durch die Berge zu ihren Häusern gewandert sind. Besser gesagt Hütten, ohne fließend Wasser und ohne Strom.“

Niemals vergessen
„Was mir bei dieser Reise am meisten bewusst geworden ist? Dass wir in den Niederlanden in Luxus schwelgen. Die Kinder dort haben sich riesig über die Geschenke gefreut, die wir ihnen mitgebracht hatten: für uns ganz einfache Dinge, wie Bleistifte und Luftballons. Während sich meine Töchter zu Hause über die neuesten iPhone-Modelle ereifern. Und ich kann es ihnen nicht einmal verübeln – sie sind schließlich damit aufgewachsen. Das war vielleicht die schwierigste Aufgabe nach der Rückkehr: anderen um mich herum zu vermitteln, was ich dort erlebt hatte. Ich kann darüber berichten, doch eigentlich man muss es mit eigenen Augen sehen, erleben und riechen. Für mich ist es auf jeden Fall eine unauslöschliche Erfahrung. Das Foto mit Ajax habe ich als Hintergrund auf meinem Telefon installiert. So werde ich jeden Tag an ihn erinnert. Ich finde es stark, wenn man als Arbeitgeber wie Vebego nicht nur für geschäftliche Interessen sondern auch für soziale Aspekte einsteht. Und ich kann allen Kolleginnen und Kollegen nur empfehlen, sich zu einer Baureise anzumelden.“

Das Projekt in Südafrika ist inzwischen abgeschlossen. Es finden daher keine Baureisen nach Südafrika mehr statt.

Haben wir Ihr Interesse an weiteren Baureisen geweckt? Dann lesen Sie weiter auf Baureisen.

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